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Minecraft Portalraum mit Obsidianrahmen, dunklen Steinwänden und Beleuchtung durch Fackeln

So baust du einen Portalraum, der wirklich funktioniert

Alex Maftei
Alex Maftei
@ice
Aktualisiert
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TL;DR:Ein Portalraum ist ein eigener Bereich rund um dein Netherportal, in dem du dich sicher vorbereiten und Ausrüstung lagern kannst. Erfahre, wie du einen funktionalen Portalraum planst, baust und gestaltest.

Ein Portalraum ist ein eigener Bereich rund um dein Netherportal, in dem du Ausrüstung organisieren, dich sicher vorbereiten und dich vor spawnenden Mobs schützen kannst. Die besten Portalräume verbinden praktische Funktionen mit einer stimmigen Optik. So bleibst du am Leben und der Raum wirkt durchdacht statt hastig zusammengebaut.

Warum du einen Portalraum brauchst

Klar, technisch gesehen kannst du einfach einen Obsidianrahmen in deine Basis stellen und die Sache damit abhaken. Wenn du aber schon einmal eine Diamantspitzhacke verloren hast, weil du beim Respawn in Panik geraten bist, während ein Ghast dich mit Feuerbällen bombardierte, weißt du, warum ein Portalraum wichtig ist. Ein gut gebauter Portalraum verschafft dir ausreichend Platz und einen sicheren Bereich, in dem du dich ausrüsten kannst, bevor du den Nether betrittst.

Ein weiterer Vorteil ist die Ordnung. Die meisten Spieler reisen wegen bestimmter Ressourcen in den Nether, etwa für Materialien, Baublöcke oder eine gelegentliche Ladung Wirrholz. Mit einem eigenen Raum verteilst du Obsidian, Feuerzeuge und andere Gegenstände nicht wahllos in deiner Hauptbasis. Ich habe das auf meinem eigenen Server getestet. Der Unterschied zwischen einem chaotischen Portalbereich und einem richtigen Raum ist enorm, besonders wenn es darum geht, wie Spieler deinen Spawn-Bereich wahrnehmen.

Auch die Sicherheit vor Mobs ist enorm wichtig.

Rund um Netherportale können regelmäßig feindliche Mobs auftauchen. Ein Raum mit ausreichender Beleuchtung und passenden Barrieren verhindert, dass dir direkt nach deiner Rückkehr aus dem Nether ein Creeper den Tag ruiniert. Das klingt nicht spektakulär, erspart dir aber immer wieder eine Menge Ärger.

Den richtigen Standort wählen

Die erste Entscheidung lautet: Baust du den Raum im Nether oder in der Oberwelt? In etwa 90 Prozent der Fälle würde ich die Oberwelt empfehlen, sofern du nicht gerade einen riesigen Nether-Hub errichtest. Gehen wir vorerst von der Oberwelt aus.

Wähle einen Ort, der entweder in deine Basis integriert ist oder weit genug entfernt liegt, damit er nicht zufällig platziert wirkt. Die schlechtesten Portalräume sind jene, die wie ein nachträglicher Einfall irgendwo in einer Ecke stehen und keinerlei Verbindung zu ihrer Umgebung haben. Manche Spieler erweitern ihre Hauptbasis um den Portalraum. Andere bauen ein separates Gebäude, das wie ein echtes Tor *aussieht*. Beide Varianten funktionieren, solange sie bewusst gestaltet wirken.

Das Erdgeschoss ist meistens besser als ein oberes Stockwerk.

Du möchtest schließlich nicht jedes Mal Materialien über drei Treppen nach oben schleppen, wenn du aus dem Nether zurückkehrst. Im Erdgeschoss oder höchstens eine Etage darüber bleiben die Wege kurz und unkompliziert. Denke auch über den Zugang nach. Soll ein klarer Korridor von deiner Basis zum Portalraum führen oder darf er als separates Gebäude in der Nähe stehen?

Auch die Beleuchtung spielt bei der Standortplanung eine Rolle. In einem gut ausgeleuchteten Raum spawnen keine Mobs und du wirst nicht so leicht überrascht. Beleuchten musst du ihn später ohnehin, also solltest du das von Anfang an in den Entwurf einbeziehen.

Den Grundriss planen

Lege die Abmessungen fest, bevor du den ersten Block setzt. Der Rahmen eines Netherportals ist von außen gemessen 4 Blöcke breit und 5 Blöcke hoch. Ein minimaler Raum mit etwa 7x7 Blöcken fühlt sich ehrlich gesagt ziemlich eng an. Ich bevorzuge 10x10 oder sogar 12x12 Blöcke, wenn Lagerplatz und eine Werkbank vorgesehen sind. Du brauchst genügend Platz, um dich um das Portal zu bewegen, ohne ständig gegen Truhen zu stoßen.

Skizziere jetzt grob deinen Grundriss. Wo steht das Portal, wo befindet sich das Lager und wo kommt die Werkbank hin? Es muss noch nicht millimetergenau sein, ein klarer Plan genügt. Wenn du mehrere Netherportale miteinander verbinden und korrekt an denselben Koordinaten ausrichten möchtest, hilft dir der Netherportal-Rechner bei der exakten Platzierung. Das erspart dir später jede Menge Frust.

Überlege dir den Dekorationsstil, bevor du mit dem Bauen beginnst.

Ein mittelalterlicher Portalraum aus Stein sieht völlig anders aus als eine futuristische Variante. Welche Blöcke prägen deine Hauptbasis? Wenn du dunkle Eiche und Stein verwendest, sollte dein Portalraum diesen Stil wahrscheinlich aufgreifen. Eine einheitliche Optik ist wichtiger, als viele Spieler denken, und lässt sich im Voraus deutlich leichter planen als nachträglich ergänzen.

Den Portalrahmen bauen

Der Obsidianrahmen bildet den Mittelpunkt deiner Konstruktion. Für den standardmäßigen rechteckigen Rahmen benötigst du mindestens 14 Obsidianblöcke. Dazu gehören die vier Ecken und die verbindenden Seiten des 4x5 großen Rahmens. Das ist die Grundlage.

Ignoriere den häufigen Rat, aus optischen Gründen zusätzliches Obsidian einzubauen. Der normale Rahmen funktioniert perfekt. Entscheidend ist, dass sich das Portal mit einem Feuerzeug aktivieren lässt. Nach der Aktivierung erscheint im Inneren die violette Portaltextur.

Der Abbau von Obsidian erfordert im Survival-Modus Geduld. Du brauchst mindestens eine Diamantspitzhacke und selbst damit dauert es eine Weile. Suche in der Nähe von Lavaquellen nach Obsidian oder warte, bis du eine bessere Werkzeugstufe erreicht hast.

Rund um den Rahmen hast du freie Hand. Manche Spieler setzen eine einen Block breite Einfassung aus passendem Stein. Schwarzstein sieht neben Obsidian beispielsweise großartig aus. Andere lassen den Rahmen unverkleidet. Ich versehe ihn normalerweise mit einem etwas aufwendigeren Rand, etwa aus Tiefenschiefer oder einzelnen Blöcken weinenden Obsidians. So wird sofort deutlich: "Das ist ein bewusst gestaltetes Element und kein zufällig platzierter Rahmen."

Funktionale Elemente ergänzen

Lagerflächen und Arbeitsbereiche machen deinen Portalraum wirklich nutzbar. Stelle mindestens eine Truhe auf, idealerweise eine Doppeltruhe an einer Wand. Sie sollte gut erreichbar sein, ohne das Portal zu versperren. Direkt daneben gehört eine Werkbank. Du wirst sie regelmäßig benötigen, um Materialien zu kombinieren oder Öfen für die Verarbeitung von Nether-Ressourcen herzustellen.

Stelle auch einen Ofen auf.

Wenn du Materialien direkt nach deiner Rückkehr aus dem Nether einschmelzen möchtest, ist ein Ofen vor Ort ausgesprochen praktisch. Das klingt zunächst nebensächlich, bis du mit einem ganzen Stapel Roherz dastehst und keine Möglichkeit hast, ihn zu verarbeiten.

Bei der Beleuchtung gibt es keine Kompromisse. Verteile Fackeln, Laternen oder Seelenlaternen im gesamten Raum und achte überall auf eine ausreichende Helligkeit. Dadurch verhinderst du, dass feindliche Mobs im Portalraum spawnen. Vielleicht geht etwas von der düsteren Atmosphäre eines nur schwach beleuchteten Portals verloren, dafür gewinnst du Sicherheit und Ruhe. Das ist ein guter Tausch.

Als Nächstes solltest du dich um den Schutz vor Mobs kümmern. Wenn dein Portalraum nach draußen führt, kannst du am Eingang in der Nähe des Portals eine niedrige Decke mit einer Falltür einbauen. Dadurch können große Mobs wie Ghasts nicht einfach hineinwandern. Ist der Raum in deine Basis integriert, gestalte ihn als vollständig geschlossenen Innenbereich. In beiden Fällen brauchst du einen kontrollierten Eingang, damit Mobs nicht direkt neben dir auftauchen können.

Manche Spieler bauen im Raum eine erhöhte Plattform, auf der sie stehen, während das Portal aktiviert wird. Funktional ist das nicht erforderlich, es wirkt jedoch durchdacht und schafft einen klaren Vorbereitungsbereich, bevor du durch das Portal gehst.

Den Raum bewusst gestalten

An diesem Punkt wird dein Portalraum mehr als nur praktisch und beginnt, wie ein echter Teil deiner Basis zu wirken. Die Wandgestaltung spielt dabei eine wichtige Rolle. Umgib das Portal mit Blöcken, die zu Obsidian passen. Dunkle Materialien wie Schwarzstein, Tiefenschieferfliesen und dunkles Eichenholz funktionieren besonders gut. Helle Blöcke wirken neben Obsidian häufig fehl am Platz, wobei Purpurblöcke zu einem vom Nether inspirierten Stil passen können.

Akzentbeleuchtung wertet den gesamten Raum auf. Wenn du aus Sicherheitsgründen eine hohe Helligkeit benötigst, verwende Leuchtstein, Seelenlaternen oder Amethystblöcke statt einfacher Fackeln. Besonders Seelenlaternen besitzen einen violetten Schimmer, der die Farbe des Portals aufgreift. Außerdem wirken sie weniger grell als gewöhnliche Fackeln.

Der Boden ist deine größte sichtbare Gestaltungsfläche.

Er nimmt einen erheblichen Teil des Blickfelds ein. Verwende ein Material, das zu den Wänden passt, sich aber von der Decke abhebt. Polierter Schwarzstein, Tiefenschieferziegel oder eine andere Holzart eignen sich hervorragend. Gestalte Boden und Wände nicht in derselben Farbe, da der Raum sonst an Tiefe verliert.

Ergänze einige Dekorationen an den Wänden. Regale, Treppenblöcke als Verzierungen, Gegenstandsrahmen oder Rüstungsständer mit ausgestellter Ausrüstung bieten sich dafür an. Das mag übertrieben klingen, macht aber den Unterschied zwischen "Ich habe einen Raum um ein Portal gebaut" und "Ich habe einen bewusst gestalteten Bereich geschaffen" aus. An der Wand befestigte Aufbewahrung benötigt kaum Bodenfläche und zeigt, dass du dir über das Design Gedanken gemacht hast.

Wenn du einen Multiplayer-Server betreibst, hilft dir der Generator für Server-Eigenschaften beim Festlegen von Spawnpunkten und anderen Mechaniken. Du kannst deinen Portalraum sogar zum Spawnort für neue Spieler machen und sie dadurch ganz natürlich zu deinem zentralen Hub führen. Die meisten Spieler benötigen diese Funktion nicht, aber sie ist nützlich, wenn du das Spawnverhalten deines Servers gezielt steuern möchtest.

Der letzte Feinschliff

Teste dein Portal gründlich, bevor du den Raum als fertig betrachtest. Gehe mindestens einmal hindurch, um sicherzustellen, dass auf beiden Seiten alles funktioniert. Kehre anschließend zurück, passe die Beleuchtung an oder ergänze das letzte dekorative Detail. Beobachte dabei das Verhalten der Mobs. Falls trotz der vorhandenen Beleuchtung welche im Raum spawnen, musst du weitere Lichtquellen hinzufügen.

Der perfekte Portalraum verbindet Funktion und Stil auf natürliche Weise. Er schützt dich, sorgt für Ordnung und wirkt bewusst gestaltet statt ausschließlich zweckmäßig. Dieses Ziel ist ehrlich gesagt gar nicht schwer zu erreichen. Baue mit Bedacht, sorge für ausreichend Licht, stelle eine Truhe auf und du bist auf dem richtigen Weg.

Über den Autor
Alex Maftei
Alex MafteiHauptautor

Lead writer at minecraft.how. Long-time Minecraft player running a small SMP server, testing every build, mod, and seed before writing about it.

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Häufig gestellte Fragen

Wie groß muss ein funktionaler Portalraum mindestens sein?
Das absolute Minimum liegt bei etwa 7x7 Blöcken, da der Portalrahmen selbst 4x5 Blöcke groß ist. Ein Raum mit 10x10 Blöcken oder mehr ist jedoch praktischer, wenn du Platz für Truhen, eine Werkbank und ausreichend Bewegungsfreiheit haben möchtest. Größere Räume wirken außerdem durchdachter und bieten Platz für Öfen oder weitere Arbeitsstationen.
Wie verhindere ich, dass Mobs in meinem Portalraum spawnen?
Leuchte den gesamten Raum mit Fackeln, Laternen, Seelenlaternen oder Leuchtstein vollständig aus. In gut beleuchteten Bereichen können keine Mobs spawnen. Baue außerdem einen kontrollierten Eingang, etwa mit einer Tür oder Falltür. Eine Decke kann verhindern, dass große Mobs wie Ghasts von draußen hineinwandern.
Sollte ich meinen Portalraum im Nether oder in der Oberwelt bauen?
Für die meisten Spieler empfiehlt sich die Oberwelt, da der Raum dort leichter zugänglich ist und sich besser in die Hauptbasis integrieren lässt. Portalräume im Nether eignen sich eher für große Nether-Hubs oder spezialisierte Nether-Basen. Für eine typische Partie im Survival-Modus ist ein mit dem Spawn verbundener Portalraum in der Oberwelt die praktischste Wahl.
Welche Blöcke passen am besten zu einem Portalrahmen aus Obsidian?
Dunkle Blöcke passen besonders gut zu Obsidian, darunter Schwarzstein, Tiefenschieferfliesen, Tiefenschieferziegel und dunkles Eichenholz. Purpurblöcke eignen sich für eine vom Nether inspirierte Optik. Vermeide sehr helle Blöcke wie Kalkstein oder weißen Beton, da sie einen starken visuellen Kontrast erzeugen. Kombiniere verschiedene Texturen, statt überall nur eine Blockart zu verwenden.
Brauche ich Lagerplatz und Arbeitsstationen in meinem Portalraum?
Sie sind nicht zwingend erforderlich, aber sehr empfehlenswert. Mit einer Doppeltruhe und einer Werkbank kannst du Materialien organisieren, die du aus dem Nether mitbringst. Ein zusätzlicher Ofen ermöglicht es dir, Ressourcen sofort einzuschmelzen. Dadurch wird der Raum nicht nur dekorativ, sondern auch wirklich nützlich für deinen Spielablauf.

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